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Artikel: Cruise Wear

Cruise Wear

Cruise Wear

Es gibt eine bestimmte Stunde auf einem Boot, die keinen Namen hat.

Das Segeln ist vorbei. Der Anker liegt oder die Leinen sind festgemacht. Die Sonne steht tiefer als zuvor, aber ihre Wärme ist noch da. Jemand öffnet eine Flasche. Das Wasser trägt das Licht jetzt anders — ruhiger, flacher, die Farbe verändert sich zu etwas, das eigentlich keine Farbe mehr ist.

Du trägst noch immer das, was du den ganzen Tag an Deck getragen hast. Salz im Haar. Den Tag auf der Haut. Und irgendwie ist genau das in diesem Moment vollkommen richtig.

Für diese Stunde wurde Cruise Wear gemacht.

Nicht für das Rennen. Nicht für die Ankunft im Hafen. Nicht für das Dinner — auch wenn sie dich dorthin begleitet. Sondern für die Stunde dazwischen. Für diesen Übergang, der keiner Kategorie gehört. Für den Moment, der weder Sport noch Stil ist und doch unverkennbar beides zugleich.

Die europäische Segelkultur kennt diese Stunde schon immer. Die Deutschen am Bodensee, die jeden August in derselben Bucht ankern. Die Frauen in Palma, die genau wissen, an welchem Tisch in welchem Restaurant sie nach welcher Überfahrt sitzen werden. Die Crew am Starnberger See, die das seit zwanzig Sommern macht und trotzdem jedes Mal etwas Neues im Licht entdeckt.

Sie haben sich immer instinktiv dafür angezogen — mit dem, was sie hatten. Ein Pullover über den Schultern. Ein Kleid, das den Wind überstanden hat. Etwas, das bewusst gewählt aussieht, ohne sich anzustrengen.

Cruise Wear gibt diesem Instinkt einen Namen.

Es ist kein Trend. Keine Kategorie, erfunden von einer Marketingabteilung. Es ist die Anerkennung, dass diese Stunde existiert — schon immer existiert hat — und Kleidung verdient, die sie versteht.

Kleidung, die sich bewegt wie das Wasser. Die ihre Form behält nach dem Schwimmen. Die am Restauranttisch so aussieht, als hätte man sie ganz bewusst gewählt.

Das hast du.

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